Bredelem in historischen Fotos und Dokumenten
Bredelemin historischen Fotos und Dokumenten

Alte Fotos von Bredelem bewahren, sie allen Interessenten zugänglich machen. Das ist die Idee, die hinter diesem Internetauftritt steht. Denn, das worldwideweb vergisst nichts - so heißt es.

 

Mit dieser Initiative ist die Hoffnung verbunden, die Vergangenheit dieses Dorfes lebendig zu erhalten, das Wissen um Bredelem und seine Bewohner zu bewahren.

Zuletzt aktualisiert

Dr. F. Behme

(09.12.2016) Geboren in Bredelem

Vor 146 Jahren, genau am 29. Dezember 1870, erblickte Friedrich als Sohn von Friedrich und Bernhardine Behme in Bredelem die Welt. Von der Mühle seines Vaters zog es ihn schon früh in die Welt. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Geologie, u.a. in Göttingen, startete er eine vielschichtige Kariere: Beamter in der deutschen Kolonie Tsingtau, Kriegsgerichtsrat in Rumänien, promovierter Amtsgerichtsrat in Hannover.

Vor allem als Autor und Fotograf machte er sich einen Namen, weshalb er zu den bekanntesten Bredelemern gehört. Das Stadtarchiv Golsar und die Goslarsche Zeitung haben unserer Webseite drei Fotos zur Verfügung gestellt. Wir sagen Danke! >>weiter

Vor den Weiden, ca. 1930

(05.11.2016) Vor den Weiden

1830, bei dem großen Brand, waren sie vor der Zerstörung verschont geblieben, um nur 8 Jahre später doch abzubrennen - 5 Brinksitzerhäuser zu Füßen der Kirche, heute vor den Weiden. Brinksitzer - auch Häusler genannt - waren freie Kleinstellenbesitzer, hatten ein eigenes Haus aber kaum Land. So waren sie auf Nebenerwerb angewiesen, z.B. als Hirten, Tagelöhner oder Handwerker. Das Wort "Brink" hat derweil unterschiedliche Bedeutung, bezieht sich aber in der Regel auf unbebautes Land auf oder an einem Hügel oder an einem Rand. 

Urkundenauszug "Bredenheim"

(29.10.2016) Eine kleine Zeitreise

Das Kloster in Riechenberg hatte über Jahrhunderte Besitzungen in Bredelem. Diese wurden fleißig gemehrt, getauscht, verkauft und bestätigt, wie Urkunden bestätigen. 1153 z.B. bestätigt der Bischof von Hildesheim den Besitz in "Bredenem". 1341 gibt es noch Adlige Namens Bertoldus und Ghertrudis van Bredenem. Und auch in gefälschten Urkunden wird Bredelem erwähnt. Der Diplomatische Apparat der Universität in Göttingen hat einige abfotografierte Urkunden für diese Seite zur Verfügung gestellt. Wir sagen Danke!  >>weiter

Pferdefütterung 1951

(22.10.2016) Aus meinen Lehrjahren

So lautet das Merkbuch für Landwirtschafts-Lehrlinge in dem Heinrich Achilles über seine beiden Lehrjahre 1949-51 auf dem elterlichen Betrieb berichtet. Hier beschreibt er den Betrieb in all seinen Facetten von der Fütterung der Pferde über Fruchtfolgen bis zum Maschinenbestand. Auch Preise und Löhne werden erwähnt, so war das Aufsiegen 5 Pfennig je Stiege wert, 2,50 Mark gabe es für das Pflücken von 1 Zentner Erbsen.  >>weiter

02.10.2016

(03.10.2016) "Gut Klang"

Zugegeben, das Foto ist jüngeren Datums und auf alt gemacht. Dafür sind die Gläser original. Die Mandoline führt auf die Spur des Mandolinenclubs "Fidelio". Die Initialen "OM" weisen Otto Meyenburg als Besitzer aus, das zweite Glas gehörte seinem Bruder Hermann. Wer die Fotos des Vereins genauer betrachtet, wird gleiche Gläser wiederfinden - und das ein oder andere mag noch in bredelemer Vitrinen stehen.  >>Fidelio

23.04.1930

(14.08.2016) Schulfotos gesucht

Mehr als ein Dutzend Schülerfotos sind in der Rubrik Schuljahrgänge online. Einige fehlen noch. Wenn Sie ein Foto von einem fehlenden Jahrgang haben, so lassen Sie es uns bitte zukommen. Es wäre schön, wenn wir eine lückenlose Dokumentation zustande bekommen würden. >>Kontakt

Ehrenmal ca. 1965

(05.08.2016) Schumanns Werk

1921 begannen die Bredelemer mit der Planung eines Ehrenmals für die Gefallenen ihres Dorfes. Am 29. Oktober 1922 war es dann soweit, das vom Stein- und Bildhauer August Schumann aus Langelsheim geschaffene Ehrenmal wurde eingeweiht. Am Ehrenmal findet sich kein Hinweis darauf - das Landeskrichliche Archiv Wolfenbüttel konnte aber mit der Information aushelfen. Vielen Dank! Sie haben ein Foto von der Einweihung? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie es mit uns teilen würden. >>Kontakt

Paul Luther, ca. 1927

(08.07.2016) Luther in Bredelem

Nein, es geht nicht um Martin Luther. Vielmehr zog es seinen Namensvetter Paul 1927 von Drohndorf zu Ida Welge nach Bredelem. Gemeinsam mit anderen Ehepaaren gaben sie sich im Dom zu Halberstadt ihr Eheversprechen. 1929 schenkten sie ihrer Tochter Brunhilde das Leben. Fotos der Luthers sind unter Bredelemer Familien zu finden. >>weiter

Brunhilde Luther, ca. 1935

(05.07.2016) Typhus

Stufenweiser Fieberanstieg, Bauchschmerzen und Darmsverstopfung bei vergleichsweise langsamen Herzschlag kennzeichnen Typhus, der bei fehlender Behandlung tödlich sein kann. Auch die bredelemer Geschichte kennt diese Krankheit: Am 27. August 1946 verstarb Brunhilde Luther mit siebzehn Jahren. Ende des 19. Jahrhunderts verstarben sogar mehr als zehn Bredelemer. Hygienemängel sind die Ursache, z. B. verkeimtes Trinkwasser oder dürftige Sanitärbedingungen.

Hüttenbuch

(18.06.2016) 115 Hasen zur Strecke gebracht

In den Dreißiger Jahren erlegten die Jäger bei Feldjagden mehr als 100 Feldhasen. Dafür waren Wildschweine noch selten. Von all dem weiß das Hüttenbuch der Bredelemer Köthe zu berichten. Es beschreibt die jüngste Geschichte der Jagd in Bredelem. Vor allem gesellige Jagden nach dem zweiten Weltkrieg sind dokumentiert. Die ersten Seiten sind unter Zeitdokumente zu finden. >>weiter

Hinweis

Mit dieser Seite werden keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt. Sie dient allein geschichtlichen Zwecken und der dörflichen Gemeinschaft.

Helfen auch Sie mit

Ihnen gefällt die Seite und Sie sind im Besitz von weiteren Fotos von Bredelem - Fotos, die mindestens 50 Jahre alt sind? Heiratsanzeigen, Landkarten, Rechnungen und andere Dokumente der Zeitgeschichte aus Bredelem würden Sie hier gerne mit anderen teilen? Sie haben sich oder jemanden erkannt, sodass der Name ergänzt werden kann?

Dann nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf: Ich freue mich über Ihre Unterstützung.

Freunde und Förderer

Bei den Unterstützern dieser Seite bedanke ich mich recht herzlich. Mein besonderer Dank gilt
Uwe Menzel aus Groß Elbe,
Emma Gierling aus Bredelem und ihrer Schwester 

Lieselotte Gronow aus Salzgitter-Ringelheim,

Elke-Brunhild Vogler aus Ummern,
Gert Meyenburg aus Goslar,

Peter Zawarty aus Harsum,

Horst Ülzmann aus Bredelem,
Otto Brunke aus Vienenburg,
Renate Boesherz aus Marburg,
Heinrich Bodenstedt,
Heinz Lange
aus Bredelem, Wolfgang Kitschke aus Kaltenholzhausen,
ev.-luth. Kirchengemeinde St. Matthäus zu Bredelem,
Beate Denzler aus Bad Harzburg,

Harald Kremling aus Langelsheim, Annemarie und Ludolf Herbst jun. aus Osterode am Harz,

Christine Lohse aus Bonn,

Frank Jacobs aus Goslar,

Niedersächsisches Staatsarchiv in Hannover,

Andre Schmalz aus Bredelem, dem Staatsarchiv Wolfenbüttel in Wolfenbüttel,

Marianne Deichmann aus Goslar und Hildegard Harbord aus Klein Biewende, 

Diplomatischer Apparat aus Göttingen,

Goslarsche Zeitung und Stadtarchiv in Goslar,

Anneliese Achilles und Heinrich Achilles aus Bredelem für die zur Verfügung gestellten Sammlungen.

Peter Stache aus Bredelem für die Vermittlung von Fotos und Kontakten.

Gunnar Söffge aus Goslar und Eicke Schößler für Transkriptionen.

Bredelem?

Sie kennen Bredelem nicht oder möchten mehr über das Dorf erfahren?

Dann dürften die externen Links www.bredelem.de und 

wikipedia für Sie interessant sein.

Link

Sie sind auf den Geschmack gekommen und an ähnlichen Seiten interessiert? Dann besuchen sie www.langenweddingen.info