Bredelem in historischen Fotos und Dokumenten
Bredelemin historischen Fotos und Dokumenten

Alte Fotos von Bredelem bewahren, sie allen Interessenten zugänglich machen. Das ist die Idee, die hinter diesem Internetauftritt steht. Denn, das worldwidewe​b vergisst nichts - so heißt es.

 

Mit dieser Initiative ist die Hoffnung verbunden, die Vergangenheit dieses Dorfes lebendig zu erhalten, das Wissen um Bredelem und seine Bewohner zu bewahren.

Zuletzt aktualisiert

Anzeige 1825

(17.09.2018) Napoleons Opfer

Im Dezember 1825 erschien in der "Staats und Gelehrte Zeitung des Hamburgisch unpartheyschen Correspondenten" eine Anzeige. In dieser wird Johann Heinrich Koerner aus Bredelem 13 Jahre nach Napoleons Ruslandfeldzug aufgefordert, sich binnen eines Jahres amtlich zu melden. Ansonsten würde sein Vermögen vererbt.

Koerner war einer von rund 27.000 Westfalen, die in der kaiserlichen Armee nach Rusland gezogen waren. Mehr als 9 von 10 Soldaten der großen Armee kamen nicht zurück. Darunter wohl auch der bredelemer Voltigeur - ein eigens für das zertstreute Gefecht ausgebildeter Schütze, der in Infanterieregimentern im linken Flügel agierte. Die Militärbezeichnung stammt von der urspünglichen Idee, kleine - bis dato wehruntaugliche - schießfähige Männer bei Reitern aufsitzen und zum Gefecht bringen zu lassen. Eine Idee, die sich aber nicht durchsetzte. Die Anzeige ist unter Zeitdokumenten eingestellt.

(30.08.2018) Anschluss unter dieser Nummer

1940 gab es in Bredelem wohl nur 15 Telefonanschlüsse, darunter 7 Bauern und alle im Nummernbereich 200. Darüber hinaus hatten die beiden Gastwirtschaften Macke und Kaune ein Telefon. Auch die Bäckerei und Koloninalwarenhandlung Meyenburg sowie die Harzer Tafelwasser E. & G.Heubel. auf Palandsmühle waren telefonisch zu erreichen. Unter der 204 waren der Bürgermeister und die Feuermeldestelle angeschlossen. Unfälle und Überfälle hingegen mussten nach der 0 mit 2396 gemeldet werden - bei Tag, in der Nacht dann 2397. 

Die Seiten 122-123 des Amtlichen Fernstprechbuches für den Bezirk der Reichsdirektion Braunschweig von 1940 sind unter Zeitdokumente eingestellt.

(27.05.2018) Mehr Datenschutz

Mit Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 haben wir unsere Datenschutzstandards für Sie weiter verbessert. 

Absofort erreichen Sie uns über ein SSL-Verbindung (Secure Socket Layer), also eine verschlüsselte Netzverbindung. Die Verbindung ist am "https://" oder am geschlossenen Schloss im Adressfeld zu erkennen.

Darüber hinaus, haben wir mit unserem Internetanbieter 1&1 einen neuen Vertrag zur Datenverarbeitung abgeschlossen. Nicht zuletzt haben wir, aus Datensparsamkeit, unser Kontaktmodul abgeschaltet. Selbstverständlich erreichen Sie uns weiterhin über unsere E-Mail-Adresse.

Mehr zu unserem Datenschutz erfahren Sie in unserer neuen Datenschutzerklärung.

(24.05.2018) Machen Sie diese Seite zu Ihrer Seite

Sie haben Fotos aus Bredelem oder für die Allgemeinheit interessante Dokumente zur bredelemer Geschichte, die Sie gerne mit anderen teilen möchten? Dann melden Sie sich bitte bei uns, gerne veröffentlichen wir diese an dieser Stelle.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Fotos von Interesse sind, können wir gerne gemeinsam schauen - manchmal verstecken sich interssante Details auch im Hintergrund. Auch das Einscannen können wir für Sie übernehmen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

unsere Kontaktdaten

PS: Selbstverständlich verbleiben die Originale und die Bildrechte bei Ihnen

1821: Philipp Garre leistet für einen bredelemer Bauernsohn dessen Militärdienst ab.

(01.05.2018) Philipp Garre meldet sich zum Dienst

Eigentlich war Julius Werner Heinrich Achilles aus Bredelem militärpflichtig. Anfang des 19. Jahrhunderts konnten aber Stellvertreter gesandt werden. So stellten der Distrikts=Commissair und die Obrigkeit des Lossungs=Bezirks am 18ten Januar 1821 fest, dass Philipp Garre den Dienst des bredelemer Bauerssohn Achilles übernimmt.

Die Bescheinigung ist jetzt unter den Zeitdokumenten zu fingen. >>zu den Dokumenten

Passagier=Billet der Personen=Post zwischen Braunschweig und Nordheim (ca. 1850).

(01.05.2018) 15 kg Freigepäck

Ganz genau lässt sich die Schrift nicht entziffern aber vermutlich am 13. Juli des Jahres 1850 reiste Herr Achilles aus Bredelem mit der "Personen=Post" von der Poststation in Lutter nach Nordheim. Der Anlass ist nicht mehr bekannt, aber kurz nach 9 Uhr ging es wohl los. Bis 15 kg Gepäck waren frei, darüber hinaus musste gezahlt werden. Den Anweisungen des Postschaffners war Folge zu leisten und die Passagiere hatten sich 15 Minuten vor der Abfahrt der Post einzufinden.

Das Passagier=Billet ist jetzt in den Dokumenten online. >>zu den Dokumenten

Brunkes feiern 1947 Fastnacht

(11.02.2018) Von Prilleken, Hänseln und Fuen

Fastnachtsmontag ruhte früher die Arbeit, bis auf die Versorgung des Viehs. Es gab Prillekten, Knechte rieben die Mädchen mit Fichtenzweigen ein und Kinder sammelten Gaben. Auch Knechte und Tagelöhner sammelten im Dorf Wurstgaben, die Abends im Dorfkruge mit viel Schnaps verspeist wurden. In der angeheiterten Runde wurden - soweit es nicht schon Sylvester geschehen war - junge Burschen gehänselt, also rituell in die Runde der Knechte aufgenommen. In der Dorfchronik berichtet Julius Heitfuss über die Fastnacht von damals.  >>zur Chronik

Schlittenfahrt in Bredelem

(06.01.2018) So geht Winter

Ein gutes Neues Jahr allen Freunden und Bewohnern von Bredelem! 

Für alle, die sich an den letzten richtigen Winter nicht mehr erinnern können, noch keinen erlebt haben oder ihn wehmütig herbeisehnen - hier eine Impression aus den sechziger Jahren des letzen Jahrhunderts. Damals gab es auf einigen Höfen nicht nur einen Pferdeschlitten sondern vereinzelt sogar einen Schlichten, wie auf dem Foto, und einen Feinen für besondere Anlässe. So geht Winter.

Stempel des Schulverbandes vom Kreis Goslar

(05.11.2017) Schulverband Kreis Goslar

Der Schulverband des Kreises Goslar besaß eine Büchersammlung. Darunter z.B. das Buch Nr. 18 mit dem Titel "Wilhelm II. Deutscher Kaiser. König von Preußen. Fünfundzwanzig Jahre seines Wirkens 1888 - 15. Juni - 1913". Das Gedenkbuch für das "deutsche Haus" wurde 1913 vom Kaiser-Wilhelm-Dank-Verein der Soldatenfreunde herausgegeben. Wann es in den Besitz des Schulverbandes kam, ist nicht bekannt. Und auch wie es in Privatbesitz gelangte, liegt im Dunkeln. Immerhin zeugt der Stempel im Innentitel davon, welche Lektüre bredelemer Schülern angeboten wurde.

Ferdinand und Antonie Fricke

(02.10.2017) Prof. Ferdinand Fricke 

"Über die Chanson de Godin." lautet der Titel der Doktorarbeit von Ferdinand Fricke. In Bredelem als Bauernsohn geboren, ging er um 1890 an der hohen philosophischen Fakultät in Marburg anhand von Sprache und Versmaß auf die Suche nach den Verfassern der altfranzösischen Texte.

Später heiratete er Antonie Achilles mit der er zuletzt in Uelzen lebte.  Die Doktorarbeit inklusive einer kurzen Vita von Ferdinand Fricke wurde von google digitalisiert und kann online eingesehen werden.  Link zu archive.org 

Feiern wie die Großväter anno dazumal

(10.08.2017) Ein Grund zum Feiern 

Dieser Tage haben wir den 100.00sten Besucher dieser Webseite gezählt.

Wir freuen uns über die große Resonanz und bedanken uns für das anhaltende Interesse.

 

(05.04.2017) Überflieger

Während des 2. Weltkrieges, vermutlich 1944, wurden von Bredelem und seiner Feldmark Luftaufnahmen gemacht, die sich im Besitz der National Collection of Aerial Photography (NCAP) in Edinburg, Großbritannien, befinden. Die Nr. 2233 "Haarhof, Försterei; Brunswick, Germany" gibt einen schönen Überblick über das Dorf und seine Umgebung: Die Innerste ist noch kaum bewaldet, die Umgehungsstraße fehlt noch und wer weiß wo, findet im Sölters Winkel Spuren der alten Gärtnerei. Folgender Link führt zur Aufnahme auf der Webseite der >>NCAP. Wir danken der NCAP für ihren Service.

Hinweis

Mit dieser Seite werden keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt. Sie dient allein geschichtlichen Zwecken und der dörflichen Gemeinschaft.

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Freunde und Förderer

Bei den Unterstützern dieser Seite bedanke ich mich recht herzlich. Mein besonderer Dank gilt
Uwe Menzel aus Groß Elbe,
Emma Gierling aus Bredelem und ihrer Schwester 

Lieselotte Gronow aus Salzgitter-Ringelheim,

Elke-Brunhild Vogler aus Ummern,
Gert Meyenburg aus Goslar,

Peter Zawarty aus Harsum,

Horst Ülzmann aus Bredelem,
Otto Brunke aus Vienenburg,
Renate Boesherz aus Marburg,
Heinrich Bodenstedt,
Heinz Lange
aus Bredelem, Wolfgang Kitschke aus Kaltenholzhausen,
ev.-luth. Kirchengemeinde St. Matthäus zu Bredelem,
Beate Denzler aus Bad Harzburg,

Harald Kremling aus Langelsheim, Annemarie und Ludolf Herbst jun. aus Osterode am Harz,

Christine Lohse aus Bonn,

Frank Jacobs aus Goslar,

Niedersächsisches Staatsarchiv in Hannover,

Andre Schmalz aus Bredelem, dem Staatsarchiv Wolfenbüttel in Wolfenbüttel,

Marianne Deichmann aus Goslar und Hildegard Harbord aus Klein Biewende, 

Diplomatischer Apparat aus Göttingen,

Goslarsche Zeitung und Stadtarchiv in Goslar,

Anneliese Achilles und Heinrich Achilles aus Bredelem für die zur Verfügung gestellten Sammlungen.

Peter Stache aus Bredelem für die Vermittlung von Fotos und Kontakten.

Gunnar Söffge aus Goslar und Eicke Schößler für Transkriptionen.

Bredelem?

Sie kennen Bredelem nicht oder möchten mehr über das Dorf erfahren?

Dann dürften die externen Links www.bredelem.de und 

wikipedia für Sie interessant sein.

Link

Sie sind auf den Geschmack gekommen und an ähnlichen Seiten interessiert? Dann besuchen sie www.langenweddingen.info

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