Bredelem in historischen Fotos und Dokumenten
Bredelemin historischen Fotos und Dokumenten

Alte Fotos von Bredelem bewahren, sie allen Interessenten zugänglich machen. Das ist die Idee, die hinter diesem Internetauftritt steht. Denn, das worldwidewe​b vergisst nichts - so heißt es.

 

Mit dieser Initiative ist die Hoffnung verbunden, die Vergangenheit dieses Dorfes lebendig zu erhalten, das Wissen um Bredelem und seine Bewohner zu bewahren.

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Heinrich - genannt Heini - Fricke

(11.11.2018) 100 Jahre Ende 1. Weltkrieg

Was mit viel Pathos und Nationalstolz 1914 auch in Bredelem begann, endete in einer Katastrophe - dem 1. Weltkrieg. Bis 1918 fielen 17 Bredelemer Männer, einige kamen an Leib und Seele versehrt zurück - so z.B. Heini Fricke.

Schaden nahm auch das kollektive Bewußtsein der Nation. Die militärische Niederlage, der als schändlich empfundene Vertrag von Versaille und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges destabilisierten die deutsche Gesellschaft, schürten Ressentiments gegenüber Minderheiten und bereiteten dem Nationalsozialismus den Weg. Grund genug zur Erinnerung und Mahnung. Mehr zum 1. Weltkrieg oder zu Heini Fricke siehe Zeitdokumente.  

 

Hausschlachtung 40er Jahre

(12.10.2018) Herbstzeit ist Schlachtezeit

Mit den kürzer werdenden Herbsttagen richteten sich die Bredelemer auf den Winter ein. Die Vorräte an Fleisch wurden mit der Hausschlachtung aufgefrischt. Es wurde gebrüht und geräuchert, gepökelt und eingedost. So auch bei Wilhelm Bosse (zweiter von links) und Frau Minna, geborene Gaus (oben links), wie das Foto belegt. Auch Ernst Gaus (erster von links) und Schlachter Hermann Kassebaum posierten am Schlachtetag, an dem sicher auch der ein oder andere Schnaps getrunken und frisch Gebrühtes verspeist worden ist. Das Foto wurde von H.-H. Hahn aus Bredelem zur Verfügung gestellt.

 

Anzeige 1931

(20.09.2018) Sauerbrunnen von der Palandsmühle

Bis in die fünziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden auf der Palandsmühle Getränke abgefüllt, zuletzt vor allem Limonaden und Bier. Davon verrät die Anzeige aus dem Jahr 1931 noch nichts, sie wirbt ausschließlich für den Harzer Sauerbrunnen. Zu finden ist die Anzeige in "Goslar am Harz, Deutschlands Städtebau", 3. Auflage, Dari-Verlag, Berlin-Halensee. Die Anzeige wurde von Karlo Vegelahn zur Verfügung gestellt und ist unter Zeitdokumente eingestellt.

Anzeige 1825

(17.09.2018) Napoleons Opfer

Im Dezember 1825 erschien in der "Staats und Gelehrte Zeitung des Hamburgisch unpartheyschen Correspondenten" eine Anzeige. In dieser wird Johann Heinrich Koerner aus Bredelem 13 Jahre nach Napoleons Ruslandfeldzug aufgefordert, sich binnen eines Jahres amtlich zu melden. Ansonsten würde sein Vermögen vererbt.

Koerner war einer von rund 27.000 Westfalen, die in der kaiserlichen Armee nach Rusland gezogen waren. Mehr als 9 von 10 Soldaten der großen Armee kamen nicht zurück. Darunter wohl auch der bredelemer Voltigeur - ein eigens für das zertstreute Gefecht ausgebildeter Schütze, der in Infanterieregimentern im linken Flügel agierte. Die Militärbezeichnung stammt von der urspünglichen Idee, kleine - bis dato wehruntaugliche - schießfähige Männer bei Reitern aufsitzen und zum Gefecht bringen zu lassen. Eine Idee, die sich aber nicht durchsetzte. Die Anzeige ist unter Zeitdokumenten eingestellt.

(30.08.2018) Anschluss unter dieser Nummer

1940 gab es in Bredelem wohl nur 15 Telefonanschlüsse, darunter 7 Bauern und alle im Nummernbereich 200. Darüber hinaus hatten die beiden Gastwirtschaften Macke und Kaune ein Telefon. Auch die Bäckerei und Koloninalwarenhandlung Meyenburg sowie die Harzer Tafelwasser E. & G.Heubel. auf Palandsmühle waren telefonisch zu erreichen. Unter der 204 waren der Bürgermeister und die Feuermeldestelle angeschlossen. Unfälle und Überfälle hingegen mussten nach der 0 mit 2396 gemeldet werden - bei Tag, in der Nacht dann 2397. 

Die Seiten 122-123 des Amtlichen Fernstprechbuches für den Bezirk der Reichsdirektion Braunschweig von 1940 sind unter Zeitdokumente eingestellt.

(27.05.2018) Mehr Datenschutz

Mit Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 haben wir unsere Datenschutzstandards für Sie weiter verbessert. 

Absofort erreichen Sie uns über ein SSL-Verbindung (Secure Socket Layer), also eine verschlüsselte Netzverbindung. Die Verbindung ist am "https://" oder am geschlossenen Schloss im Adressfeld zu erkennen.

Darüber hinaus, haben wir mit unserem Internetanbieter 1&1 einen neuen Vertrag zur Datenverarbeitung abgeschlossen. Nicht zuletzt haben wir, aus Datensparsamkeit, unser Kontaktmodul abgeschaltet. Selbstverständlich erreichen Sie uns weiterhin über unsere E-Mail-Adresse.

Mehr zu unserem Datenschutz erfahren Sie in unserer neuen Datenschutzerklärung.

(24.05.2018) Machen Sie diese Seite zu Ihrer Seite

Sie haben Fotos aus Bredelem oder für die Allgemeinheit interessante Dokumente zur bredelemer Geschichte, die Sie gerne mit anderen teilen möchten? Dann melden Sie sich bitte bei uns, gerne veröffentlichen wir diese an dieser Stelle.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Fotos von Interesse sind, können wir gerne gemeinsam schauen - manchmal verstecken sich interssante Details auch im Hintergrund. Auch das Einscannen können wir für Sie übernehmen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

unsere Kontaktdaten

PS: Selbstverständlich verbleiben die Originale und die Bildrechte bei Ihnen

1821: Philipp Garre leistet für einen bredelemer Bauernsohn dessen Militärdienst ab.

(01.05.2018) Philipp Garre meldet sich zum Dienst

Eigentlich war Julius Werner Heinrich Achilles aus Bredelem militärpflichtig. Anfang des 19. Jahrhunderts konnten aber Stellvertreter gesandt werden. So stellten der Distrikts=Commissair und die Obrigkeit des Lossungs=Bezirks am 18ten Januar 1821 fest, dass Philipp Garre den Dienst des bredelemer Bauerssohn Achilles übernimmt.

Die Bescheinigung ist jetzt unter den Zeitdokumenten zu fingen. >>zu den Dokumenten

Passagier=Billet der Personen=Post zwischen Braunschweig und Nordheim (ca. 1850).

(01.05.2018) 15 kg Freigepäck

Ganz genau lässt sich die Schrift nicht entziffern aber vermutlich am 13. Juli des Jahres 1850 reiste Herr Achilles aus Bredelem mit der "Personen=Post" von der Poststation in Lutter nach Nordheim. Der Anlass ist nicht mehr bekannt, aber kurz nach 9 Uhr ging es wohl los. Bis 15 kg Gepäck waren frei, darüber hinaus musste gezahlt werden. Den Anweisungen des Postschaffners war Folge zu leisten und die Passagiere hatten sich 15 Minuten vor der Abfahrt der Post einzufinden.

Das Passagier=Billet ist jetzt in den Dokumenten online. >>zu den Dokumenten

Brunkes feiern 1947 Fastnacht

(11.02.2018) Von Prilleken, Hänseln und Fuen

Fastnachtsmontag ruhte früher die Arbeit, bis auf die Versorgung des Viehs. Es gab Prillekten, Knechte rieben die Mädchen mit Fichtenzweigen ein und Kinder sammelten Gaben. Auch Knechte und Tagelöhner sammelten im Dorf Wurstgaben, die Abends im Dorfkruge mit viel Schnaps verspeist wurden. In der angeheiterten Runde wurden - soweit es nicht schon Sylvester geschehen war - junge Burschen gehänselt, also rituell in die Runde der Knechte aufgenommen. In der Dorfchronik berichtet Julius Heitfuss über die Fastnacht von damals.  >>zur Chronik

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Gunnar Söffge aus Goslar und Eicke Schößler für Transkriptionen.

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